Mittwoch, 22. Januar 2020

Tolle 3 Wochen mit der Familie

Wir haben viel gesehen, viel gegessen (auch einheimisch) und viel Zeit zusammen verbracht.
Ein Klick auf das Bild führt Euch zu einer kleinen Präsentation der drei Wochen.


Dienstag, 21. Januar 2020

Zwei Gläser Weißwein

„Zwei Gläser Weißwein bitte.“ Adrian, der Chefkellner kniet sich, wie zum Gebet, an unseren Tisch, das macht er immer wenn er eine Bestellung aufnimmt oder einem etwas erläutert. Er erklärt uns ganz langsam, mit seiner lauten klaren Stimme, so dass es auch garantiert von allen Gästen des Cafés verstanden wurde, „im Blue Cafe könnt Ihr keinen Wein kaufen“. Adrian sah wohl die Enttäuschung in Eddas Gesicht und fügte laut und deutlich hinzu: „Wenn Ihre ein paar Oliven bestellt, dann bekommt ihr kostenlos ein Glas Wein dazu. Weiß, rot oder rosé je nach dem welche Oliven Ihr bestellt.“ Wir empfanden das ein wenig strange, genau so wie der Rest vom Blue Cafe, dessen Personal und die Gäste. Wir bestellten die Oliven. Der geschenkte Chardonnay hat uns herrlich geschmeckt und da es auch einige Leckereien aus der Küche gab, mußten wir uns nicht von den Oliven satt essen. Für die paar Tage, die wir in Cape Town verbrachten wurden wir Stammgäste im Blue Cafe und Oliven-Liebhaber.


Mittwoch, 1. Januar 2020

Das Internet in der Hosentasche und ein Überfall am ersten Abend

Internet in der Hosentasche


Was ist passiert in den ersten Wochen in Südafrika? Eigentlich nichts - nichts, was sich lohnen würde, darüber zu berichten. Über kurz oder lang bekommt man da als Blogger und Geschichtenerzähler Probleme. Wer will schon einen Blog zum nichts lesen?........Obwohl?!

Irgendwann wird ja alles normal und man vergisst die Besonderheiten. Ich erzähle Euch einfach, wie ich das Land und die Menschen in den ersten Wochen wahrgenommen habe. 
Südamerika ist bei mir - schon weil wir die letzten Jahre viel Zeit dort verbracht haben - gedanklich noch viel näher als Südafrika. Und ich ertappe mich immer wieder, wie ich die beiden Regionen miteinander vergleiche, ja sogar sprachlich verwechsle. Südamerika, Südafrika .... klingt doch ähnlich. Oder?
Angekommen sind wir früh morgens in Kapstadt auf dem Flughafen - ausgeschlafen -  und bis zu unserem Anschlussflug nach East London hatten wir noch einige Stunden Zeit: für Edda die beste Gelegenheit, eine SIM-Karte, mit der wir das Internet empfangen können,  zu besorgen. Einen mobilen Router haben wir schon vor ein, zwei oder drei Jahren gekauft. Eigentlich eine tolle Sache, man hat immer sein eigenes Internet in der Hosentasche. Na ja, eigentlich die meiste Zeit in Eddas Handtasche. Aber mir ist das eigentlich egal, so lange Eddas Handtasche in der Nähe ist, bin auch ich connected. So funktioniert Partnerbindung heute.
Aber nun zu unserer SIM-Karte. Ich mache es kurz und schmerzlos. Ich habe die Karte rein gesteckt und wir hatten unser ganz persönliches Hosentaschen- bzw. Handtascheninternet. D.h. ganz so einfach war es dann doch nicht. Natürlich hatten wir keine Verbindung, auf Deutsch, wir waren nicht connected. Edda nicht und ich auch nicht. Natürlich, wir kannten das ja aus Südamerika. Also ich finde das ganze Internet ja eine tolle Sache. Aber wenn es nicht funktioniert dann..... ja, das kann ich gar nicht leiden, schon aus dem Grund, weil dann Edda stinkig ist. Da gibt es dann eine ganz enge Verbindung zwischen Edda und meiner Magensäure. So lange ich dann noch einigermaßen klar denken kann und überblicke, dass Edda eigentlich nichts dafür kann und ich schon gar nicht, mache ich die wahren Schuldigen aus. Die Programmierer, die verdampften Programmierer, die da irgend wo im Silicon Valley sitzen und keine Ahnung haben, wie das Internet funktionieren muss. Einschalten, funktionieren. Auch in Afrika, Punkt. Aber die sind ja nie da, damit man ihnen das mal klipp und klar sagen könnte. Während mein Saeurespiegel weiter ansteigt, erkenne ich den wahren Schuldigen. Es ist der Verkäufer, der uns diese nichtsnutzige Karte verkauft hat und immer noch völlig untätig vor uns rum steht. Mit allerletzten Beherrschung, aber schon einer leicht süffisanten Stimme, bringe ich ein „we are not connected“ heraus. Etwas anderes hatte ich in Afrika ja auch gar nicht erwartet. Der Verkaufer lacht ganz freundlich und sagt „ wenn du bezahlt hast, kannst du es benutzen“. Edda hatte die Kreditkarte schon gezückt, ohne dass ich es bemerkt hatte. Ein paar Sekunden später klingelt die Kasse und ich tippe tanner in mein iPhone und auf dem Display erscheint die gelbe Seite der Tanner AG. Das hätte ich nicht erwartet, schon gar nicht in Afrika. Jetzt stand ich da mit meinem übersäuerten Magen, murmelte eine Entschuldigung, obwohl der Verkäufer natürlich nicht wusste, wofür ich mich entschuldigte. Gott sei Dank. Über den Rest des Flughafen gibt es nichts zu berichten, wir hatten jetzt ja Internet.

Übergewichtig

In unserem Hotel in in East London wurden wir von unserem normalen 28 qm Luxuszimmer in eine 80 qm große Luxus Suite Upgrade gebracht. Die Begründung: die normalen Zimmer sind ausgebucht. Im Hotel fand gerade ein Kongress statt. Wir hatten nichts dagegen, obwohl wir uns in der Suite beinahe verloren hätten. Normalerweise nichts, worüber es sich lohnen würde zu schreiben, wenn für uns die Hotelgäste nicht so ein ungewohntes Bild abgegeben hätten. Nicht dass 95 % der Gäste schwarz waren, schließlich sind wir in Afrika und wir waren schon oft Weiße unter Menschen mit einer anderen Hautfarbe. Was Edda und mich aber echt verwirrte, war die Tatsache, dass beinahe alle sehr stark beleibt waren, die Frauen noch mehr als die Männer. Sogar sehr, sehr, sehr vielmehr. Um was für einen Kongress es sich handelte, haben wir nicht erfahren und möchten auch gar nicht spekulieren. Außerhalb des Hotels war auch alles normal.


Überfall

Nachdem wir unseren Hiace aus dem Hafen in East London hatten, füllten wir unsere Gasflaschen und am nächsten Supermarkt bestückten wir unseren Kühlschrank und den Weinkeller.
Edda hat in ihrer Freude, dass wir mit unserem Hiace in Afrika sind, bei den Bananen vielleicht doch ein wenig übertrieben zugelangt. Bananen gehören halt irgendwie zu Afrika. Ich weiß es natürlich nicht mit letzter Sicherheit, aber ich vermute, davon wurde eine ganze Bande Affen angelockt. Edda hatte nur mal kurz nicht aufgepasst und sofort hat die Affenbande unser Auto geentert. Und auf was haben sie es abgesehen, natürlich auf die Bananen. Als Edda die Affen im Auto entdeckte, sassen zwei wie ägyptische Türwächter links und rechts an der Türe. Ich kenne das ja alles nur aus Eddas Erzählung. Der Vortester sass auf dem Fahrersitz, hatte sich gerade eine Banane geschält und war dabei sie zu testen, ob sie süß genug ist.. Offensichtlich hat sie ihm geschmeckt, denn er hat seinem Kollegen, dem Träger, ein Zeichen gegeben, dass der die Staude, die Edda für uns vorgesehen hatte, mitnehmen kann. Der Träger hat daraufhin die ganze Staude durch den Gang zum hinteren Ausgang geschleppt. Als Edda die Schrecksekunde überwunden hatte, begann sie, um die Bananen zu kämpfen. Die Affenbande hatte wohl schon mit so etwas gerechnet und hatte sich eine Strategie zurecht gelegt. Die beiden Torwächter sind, nachdem sie entdeckt wurden, mit Geschrei dem Bananenträger zur Hilfe geeilt Der Bananentester hat unter Riesengeschrei einen Kriegstanz auf dem Fahrersitz aufgeführt. Sein Ablenkungsmanöver hat jedenfalls funktioniert. Nachdem seine drei Kollegen mit der Bananaenstaude in Sicherheit waren, hat auch er sich auf den Rückzug gemacht. Seine halb aufgegessene Testbanane hat er natürlich mitgenommen.





Dienstag, 24. Dezember 2019

Familie

Wir sind die nächsten drei Wochen mit Familie unterwegs.
Wir wünschen Euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.


Sonntag, 15. Dezember 2019

Neue Kamera

Dank Eddas neuer Kamera mit einem tollen Tele komme ich beim fotografieren näher an die Tiere an. Wir waren mal einen Tag auf Affen- und Vogelpirsch. Ich denke mit der neuen Kamera sind wir für die Parks gut ausgerüstet.
Danke an unseren Freund Heinz Bucher aus Isny für die tolle Beratung beim Kauf der Kamera.






































Samstag, 7. Dezember 2019

Chaos beim ersten Stuhlgang

Bei meiner ersten Benutzung unserer "Indoor Toilette" die schon 10 Jahre treue Dienste geleistet hat, ist sie in der Mitte durchgebrochen. Wo ich da gelandet bin, muß ich ja nicht extra erwähnen. Gott sei dank haben wir auch eine "Outdoor Dusche" dabei.

Mit meiner japanischen Handsäge und dem Akkuschraucher habe ich mir schnell ein neues stilles Örtchen gebaut. Bei dem schönen Wetter hat das auch noch Spass gemacht und zu guter Letzt ist sie auch noch schöner geworden als die Alte.





Donnerstag, 5. Dezember 2019

Gas füllen

Da man nur mit leeren Gasflaschen verschiffen darf, ist ist es immer die erste Aktion eine Gasfüllstation zu finden. Dank unserer Verschiffungsagentin Ena haben wir schnell eine Gasfüllstation gefunden, die unsere Deutschen Flaschen mit unserem Adapter problemlos füllen konnten. In 10 Minuten waren beide 5kg Flaschen gefüllt
Die Füllstation habe ich im Overlander eingetragen.



Mittwoch, 4. Dezember 2019

Wir nehmen unseren Hiace in Empfang

Immer das gleiche. Obwohl wir es schon öfter erlebt haben, fährt man mit dem Taxi und bangem Herzen zum Hafen wo unser Auto mit dem Schiff angekommen ist. Ist es wirklich da? Ist es noch heile? Wurde es gar ausgeräumt? Solche oder ähnliche Gedanken schwirren einem durch den Kopf, obwohl wir versuchen cool zu wirken, schliesslich haben wir unser Auto ja schon öfter verschifft. und bisher ist bei keiner Verschiffung auch nicht das kleinste negative Vorkommen mit dem Auto und der Ausrüstung vorgekommen. Auch bei dieser Verschiffung kam unser Hiace in East London an, genau so, wie wir ihn in Bremerhaven aufgegeben haben.
Ja es ist unlogisch, aber wenn man in den Hafen kommt und sein Auto vor sich sieht, fällt alle Spannung ab und das Herz macht einen Freudensprung. Schlüssel rein, umdrehen, er läuft. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fahren wir aus dem Hafen, hinein nach Afrika, bereit für neue Erlebnisse.



Samstag, 30. November 2019

Unser Schiff ist angekommen

Zwar mit 2 Tagen Verspätung, aber laut unserem Tracker steht es jetzt im Hafen.

In der Zwischenzeit wurden wir mit einem kostenlosen Upgrade auf unser Zimmer verwöhnt